
Postira, Brac
Postira ist ein kleiner Ort, der an der Nordseite der Insel Brac gelegen ist, zwischen Splitska und Pucisca. Postira wird zum ersten Mal unter dem Namen Postirna (von Lat. pastura - die Weide) im Jahr 1347 erwähnt. Unter den Steinhäusern der einstigen Bracer Großgrundbesitzer im Hafen hebt sich das Kastell Lazaric, mit seinem Renaissancengiebel hervor. Er ist mit humanistischen Zitaten religiösen Inhalts versehen. In Postira ist der grosse kroatische Dichter Vladimir Nazor (1876. - 1949.) geboren."Ich wurde in dem Städtchen am Gestade des Meeresbucht geboren. Vor ihm steht das Meer mit den Segelbooten, die vorbeifahren ohne – meistens – an die Mole gar anzudocken; jenseits des Wassers das weite violette Festland, mit langem Bergkamm; hinter dem Städtchen eine mit dem Grün der Weingärten und Olivenhaine bemalte Karstgegend..." - Vladimir Nazor, 1926.

Die Pfarrkirche St. Johannes Täufer wurde gebaut Mitte XVI. Jh.; barokisiert durch massive, mit Schießscharten versehene Apsida, und umgebaut wurde sie im Jahr 1873. Eine Spannenlänge unter ihrem Steinpflasterniveau wurden neulich die Mauer der frühchristlichen Kirche mit dem Begrabungsraum in der Kreuzform vor dem Altar, mit Taufkapelle und zwei Zisternen entdeckt.

Etwas östlicher, in der wunderschönen Sandbucht Lovrecina, nebst aktiver Wasserquelle wurden Überreste noch einer frühchristlichen Einschiffskirche untersucht und präsentiert.
Dieser Block, zusätzlich festgelegt, überlebte bis zum Mittelalter. An dem Buchtgrund werden auch die bedeutende Überreste des früheren römischen ländlich-wirtschaftlichen Komplexen untersucht, während sich im Meer die Reste einer antischen Mole befinden.
Touristisches Angebot von Postira, das sich auf der Unterkunft in den Hotels, Pensions und Appartements gründet, ist vorerst für ruhige Familienerholung bestimmt. Für Aktiverholungslieblinge stehen zur Verfügung Spielplätze für Basketball, Tennis und Boccia.

Traditionelle Kulturunterhaltungsmanifestation Postirsko ljeto(Sommer von Postira) umfasst auch die Feiertage des hl. Johannes Täufers, dem Schutzpatron der Pfarre (24. Juni), der Gottesmutter von Karmel (16. Juli) und dem Fest der Gottesmutter (15. August).